Pastoralinstitut Priesterseminar

Theologische Hochschule Chur

Mehr Ranft! So lautete auch das Motto der diesjährigen Exkursion der Theologischen Hochschule Chur nach Sachseln und ins Flüeli. Nach dreistündiger Zugfahrt feierte unsere bunt gemischte Reisegruppe Gottesdienst mit Bruder-Klausen-Kaplan P. Josef Rosenast in der Grabkapelle. Nach der Mittagspause führte P. Josef durch Geburts- und Wohnhaus. Weiterer Höhepunkt war eine kurze Andacht in der Oberen Ranftkapelle, bei der Prof. em. Albert Gasser, Honorarprofessor der THC, die Bedeutung von Bruder Klaus als Wegbereiter der Ökumene hervorhob. Ein rundum gelungener Ausflug, den wir lange in Erinnerung behalten werden.
Der Impuls von Prof. Albert Gasser geht zurück auf den Artikel „Nikolaus von Flüe – Wegbereiter zur Ökumene“ in: Schweizerische Kirchenzeitung 181 (38/2913) 576-579.skz_2013_38 (2)



auf den Spuren der Reformation im Veltlin und Chiavenna.

Zusammen mit der Evangelisch-Reformierten Landeskirche Graubünden gestaltet die Theologische Hochschule Chur eine Vortragsreihe „500 Jahre – drei Themen“ zum Reformationsjubiläum. In diesem Zusammenhang findet auch eine Reise ins Veltlin und in die Val Chiavenna statt.

Das Veltlin und die beiden Grafschaften Bormia (Worms) und Chiavenna (Cleven) waren von 1512 bis 1797 Untertanenlande der Drei Bünde. Als Folge davon, dass seit den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts an verschiedenen Orten Italiens (z.B. Florenz, Padua, Venedig, Neapel etc.) Vertreter von reformatorischen Ideen verfolgt wurden, kamen immer mehr Glaubensflüchtlinge in das Veltlin und nach Chiavenna. Bedeutende Gelehrte wie Negri, Vergerio, Zanchi oder Lentolo führten in mehreren Gemeinden der Südtäler Bündens die Reformation ein. Später, in den Bündner Wirren, haben viele Reformierte das Veltlin verlassen müssen. Die Reise folgt den Spuren des reformierten Glaubens im Veltlin und in der Val Chiavenna.

Anmeldung bis 15. Juli 2017

Flyer mit weiteren Informationen

Gerne informieren wir Sie über eine neue Publikation der Theologischen Hochschule Chur:

Birgit Jeggle-Merz / Michael Durst (Hg.): Familie im Brennpunkt
(Theologische Berichte Bd. 37), Fribourg: Paulusverlag 2017,
352 Seiten, CHF 49.80, ISBN 978-3-7228-0890-1

Das Thema Familie gehört spätestens seit den Bischofssynoden 2014 und 2015 zu den Themen, die in der Kirche recht kontrovers diskutiert werden. Von den einen wird eine Öffnung der kirchlichen Positionen hin zur gesellschaftlichen Realität erhofft, von den anderen ein Festhalten an den tradierten Formen. Im neuen Band der Reihe „Theologische Berichte“ geben Fachvertreterinnen und Fachvertreter aus verschiedenen theologischen Disziplinen, alle beheimatet an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern und der Theologischen Hochschule Chur, einen Einblick in ihre Forschungsfelder rund um das Thema Familie und wollen so einen Beitrag zur Debatte leisten.

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Jedes Jahr befassen sich viele Jugendliche im Zusammenhang ihres Schulabschlusses intensiv mit einem Thema aus dem Bereich der Theologie: Sie schreiben ihre Maturitätsarbeit im Fach Religion und Ethik oder mit religiöser/philosophischer/ethischer Thematik in einem anderen Fach.

Um dieses Interesse zu würdigen und anzuspornen, schreibt die Theologische Hochschule Chur einen Preis für die besten Maturitätsarbeiten in diesem Themenbereich aus. (Informationen Churer Maturapreis im pdf-Format)

Maturapreis Reformationsjubiläum

Ausserdem schreiben die Evangelisch-Reformierte Landeskirche Graubünden und die Theologische Hochschule Chur zusammen auf 2018 einen Preis zum Reformationsjubiläum aus. Bewerben können sich Schüler und Schülerinnen aus dem Kanton Graubünden, die 2016, 2017 oder 2018 eine Maturaarbeit verfasst haben, welche sich mit dem Themenbereich Reformation oder dem Themenbereich Ökumene zwischen der reformierten und der römisch-katholischen Kirche auseinander­setzt (Informationen Maturapreis Reformationsjubiläum im pdf-Format).

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Gemeinsam zur Mitte

Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag am 1. April 2017 in Zug

Unter dem Motto „Gemeinsam zur Mitte“ veranstaltet die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), die Römisch-Katholische Zentalkonferenz (RKZ) und die örtliche katholische und reformierte Kirche in Zug einen Nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag in Zug. Von der Theologischen Hochschule Chur ist Prof. Dr. Eva-Maria Faber am Tagesprogramm beteiligt. Beim Podiumsgespräch „Wie (be-)finden wir uns gemeinsame auf dem Weg zur Mitte?“  diskutiert sie mit Gottfried Locher, Präsident des SEK, Charles Morerod, Präsident der SBK und Hansruedi Vetsch, Präsident Stiftung Bruderklausen-Kapelle Frauenfeld. Die Moderation hat Brigitta Rotach, Haus der Religionen Bern.

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Das Schreibzentrum des Campus Chur bietet Studierenden der HTW Chur, der PH Graubünden und der Theologischen Hochschule Chur Unterstützung beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und bei anderen Herausforderungen des Studienalltags. An der Schreibnacht am 16.03. ist unser Bibliothekar Bruno Wegmann beteiligt. Die Workshops I und III werden von Prof. Eva-Maria Faber gestaltet. Es ergeht eine herzliche Einladung an alle Studierenden, dieses interessante Angebot zu nutzen.

Flyer_Schreibzentrum Campus Chur

Ausschreibung

An der Theologischen Hochschule Chur (Schweiz) ist der

Lehrstuhl für Philosophie und Philosophiegeschichte

auf den nächstmöglichen Termin neu zu besetzen. Das Fach ist in Lehre und Forschung angemessen zu vertreten. Die Theologische Hochschule Chur hat den Rang einer Katholisch-Theologischen Fakultät und ist von der Schweizerischen Universitäts­konferenz als private universitäre Institution akkreditiert. Ihre Ausweise sind staatlich anerkannt. Ihr Leitbild legt bei Wahrung der akademischen Qualität besonderen Wert auf die pastorale Ausrichtung der Ausbildung.

Vom künftigen Lehrstuhlinhaber wird die Bereitschaft erwartet, für fachbezogene Mitarbeit am Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule Chur sowie im Bistum Chur zur Verfügung zu stehen.

Anstellungsvoraussetzungen sind Promotion und Habilitation (oder Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen) sowie pädagogische Eignung. Die Stelle ist nach Möglichkeit mit einem Priester zu besetzen. mehr …

Prominenter Kritiker von Fidel Castro:

Kubanischer Kardinal zu Gast an der Theologischen Hochschule Chur

Hohen Besuch konnte Rektor Prof. Christian Cebulj vergangene Woche an der Theologischen Hochschule Chur begrüssen. Kardinal Jaime Ortega y Alamino (80), der im Frühjahr emeritierte Kardinal von Havanna/Kuba kam zusammen mit Pater Josvany Carvajal Sureda, dem Rektor des „Instituto de Estudios Eclesiásticos“ am „Centro Cultural P. Felix Varela“, Havanna und seiner Übersetzerin Dr. Helene Büchel aus Balzers (Liechtenstein) für zwei Tage zu Besuch an die THC. Der enge Vertraute von Papst Franziskus war auf der Rückreise von einem Symposion in Deutschland und machte vor der Weiterreise nach Spanien in Chur Station.

Da Ortega nach der politischen und kulturellen Öffnung Kubas demnächst die Gründung einer Theologischen Ausbildungsstätte in Havanna plant, diente der Besuch dem Erfahrungsaustausch und der Information über die Strukturen der THC. Kardinal Ortega feierte zunächst mit den Studierenden und Dozierenden der THC einen Internationalen Hochschulgottesdienst, dessen Texte Gesänge und Gebete in mehreren Sprachen gehalten waren. Beim Professoren-Kollegium der THC informierten sich Ortega und sein Begleiter P. Josvany über die Strukturen des Theologiestudiums und die Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen. Da es in Havanna zwar bereits eine Katholische Hochschule für Human- und Sozialwissenschaften gibt, Theologie bisher aber nur im Priesterseminar gelehrt wird, erkundigten sich die kubanischen Gäste vor allem auch über die Berufschancen für Laientheologinnen und –theologen, an deren qualifizierter Ausbildung in Kuba grosses Interesse besteht.

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Foto: v.l.n.r.: Prof. Eva-Maria Faber, Prof. Birgit Jeggle-Merz, Rektor Prof. Christian Cebulj, Giuliana Frisenda, Janine Waldvogel, PD Dr. Hildegard Scherer

Am 24.10.2016 wurde im Rahmen des Dies Academicus der Theologischen Hochschule Chur der Churer Maturapreis für Religion 2016 verliehen. Die Jury überreichte den ersten Preis (CHF 500) an Janine Waldvogel (Stiftsschule Einsiedeln) für ihre Arbeit zum Thema „Religiosität an der Stiftsschule Einsiedeln – Eine fremde Vertraute“. Betreuende Lehrperson war P. Martin Werlen OSB. Der zweite Preis (CHF 300) ging an Giuliana Frisenda (Kantonsschule Heerbrugg SG), die sich in ihrer Arbeit mit dem Thema „Islamfeindlichkeit im St. Galler Rheintal“ auseinandergesetzt hatte. Betreuerin der Arbeit war Karin Scheiber.

Die Preisgelder für den Maturapreis 2016 wurden dankenswerterweise gesponsert von der Dornbusch Medien AG Baden, dem Verlagshaus der bekannten Zeitschriften „Sonntag“ und „doppelpunkt“. An die Schülerinnen und Schüler, die nicht auf die vorderen Plätze kamen, wurden Buchpreise verschickt, die von der Buchhandlung Provini/Chur gestiftet wurden.

Am Anfang war das Wort

Sr. Ingrid Grave OP beim Dies Academicus der Theologischen Hochschule Chur

Zahlreiche geladene Gäste aus Kirche und Politik sowie eine grosse interessierte Öffentlichkeit waren zum Dies Academicus der Theologischen Hochschule am 24.10.2016 nach Chur gekommen. In Anlehnung an den Prolog des Johannesevangeliums „Im Anfang war das Wort“ (Joh 1,1) diagnostizierte Rektor Prof. Dr. Christian Cebulj in seiner Begrüssungsansprache zunächst eine Krise der religiösen Sprache und dachte entlang der Frgae „Wie heute von Gott sprechen?“ über deren Möglichkeiten und Grenzen nach. Je konkreter „Freude und Hoffnung, Trauer und Angst der Menschen“ (Gaudium et Spes 1) im Mittelpunkt stünden, umso mehr würden die Grenzen der überlieferten Glaubenssprache und der theologischen Begriffssprache hervortreten. Zugleich dränge sich die Frage auf, ob überhaupt alternative Sprachen für das Religiöse zur Verfügung stehen.

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