Theologische Hochschule Chur

Schnellsuche

Schriftenreihe der Theologischen Hochschule Chur   

Erschienene Bände:

 
Band 9
Flyer "Lebenswelt und Theologie"
 
Eva-Maria Faber (Hrsg.): Lebenswelt und Theologie. Herausforderungen einer zeitsensiblen theologischen Lehre und Forschung. Fribourg: Academic Press, 2012.
348 S. / CHF 49.00 / ISBN 978-3-7278-1729-8.

Die unvermeidliche Distanz der Theorie zu den alltäglichen Erfahrungen und Einstellungen der Menschen hat in diversen Wissenschaften zu Lebenswelt-Diskussionen geführt. Auch für die wissenschaftliche Theologie gilt das Desiderat, durch Lebensweltbezug Ressourcen wissenschaftlicher Reflexion freizulegen und Relevanzprobleme zu bearbeiten. Es gewinnt für sie sogar eine besondere Schärfe, da sie einen existenzprägenden Glauben reflektiert und auf Lebensweltbezug umso weniger verzichten kann. Das Postulat der Lebensweltorientierung in Systematischen und Praktischen Disziplinen der Theologie konsequent durchzubuchstabieren, ist Ziel des vorliegenden Bandes.
 


Band 8
Peter Henrici: Hegel für Theologen. Fribourg: Academic Press, 2009.
230 S. / CHF 39.00; Euro 24.00 / ISBN 978-3-7278-1645-1.
 
An Hegel lässt sich ablesen, was geschieht, wenn ein Denker das Christentum in all seinen Dimensionen philosophisch zu begreifen versucht. Wie viele der grossen Philosophen ist Hegel ausgebildeter Theologe. Als solcher hat er auch als Philosoph immer sehr nah an der christlichen Theologie „entlanggedacht“.
Peter Henrici hat sich als Philosophiehistoriker lange Jahre aus vorwiegend theologischem Interesse mit Hegel beschäftigt. Seine hier vorgelegten Aufsätze lassen Revue passieren, warum Hegel bis heute für Theologen von höchstem Interesse ist: Themen wie Tod Gottes, Säkularisierung, Vermittlung von Werten regen philosophisch-theologisch zum Denken an.
 
 
 
 
 
Band 7
Peter Henrici (Hrsg.): Hans-Urs von Balthasar – ein grosser Churer Diözesan. Mit Beiträgen von Urban Fink, Alois M. Haas, Peter Henrici, Kurt Koch, Manfred Lochbrunner, sowie einer Botschaft von Papst Benedikt XVI. Fribourg: Academic Press, 2006.
136 S. / CHF 25.00; Euro 16.00 / ISBN 3-7278-1542-6.

Evangelisierung der Kultur ist heute eine vordringliche Aufgabe. Bischof Kurt Koch, Prof. Alois Haas und Weihbischof Peter Henrici zeigen auf, welchen Beitrag der grosse Schweizer Theologe Hans Urs von Balthasar zu dieser Aufgabe geleistet hat. Zwei historische Forschungsarbeiten von Manfred Lochbrunner und Urban Fink-Wagner klären die Vorgänge um Balthasars Inkardination im Bistum Chur. Eine Botschaft Papst Benedikt XVI belegt die freundschaftliche Hochschätzung Hans Urs von Balthasars durch Joseph Ratzinger.
 
Band 6
Heinrich Reinhardt (Hrsg.): Philosophisches zu Wahrheit, Freiheit, Liebe. Mit Beiträgen von Theo Füglistaller, Peter Henrici, Heribert Klein, Peter Nickl, Ermanno Pavesi, Mathilda Peng-Coccia, Heinrich Reinhardt, Peter Ruth, Claudine Schelling, Josef Seifert, Gerhard B. Winkler. Fribourg: Academic Press, 2006.
213 S. / CHF 38.00 / ISBN 3-7278-1541-8

Vernünftige Darlegung hat im Christentum seit jeher hohen Stellenwert. Daher hat die Theologie stets den Dialog mit der Philosophie gesucht. Um ihn am Standort Chur und unter heutigen Bedingungen zu intensivieren, veranstaltete die Theologische Hochschule Chur 1993–2000 eine Serie von internationalen philosophischen Kongressen, die „Churer Philosophentage“. Ihre wichtigsten Erträge sind im vorliegenden Band veröffentlicht. Zuerst klärt Peter Rutz den Unterschied von Richtigkeit und Wahrheit. Josef Seifert erläutert, warum in der Erkenntnis immer objektive Wahrheit enthalten ist. Ermanno Pavesi findet aktuelle Bezüge zwischen Gesundheit und Wahrheit. Weihbischof Peter Henrici erörtert die Schichtung der Wahrheit in Philosophie, Theologie und christlicher Verkündigung. Heribert Klein enthüllt Grenzen und Möglichkeiten der Freiheit in der öffentlichen Meinung. Josef Seifert bestimmt in einem zweiten Beitrag den Begriff der Liebe als Bejahung der Person. Heinrich Reinhardts Analyse von Freundschaft und Liebe gilt dem innersten Zusammenhang dieser Grundphänomene, und Gerhard B. Winkler charakterisiert Bernhard von Clairvaux als meisterhaften Interpreten der Liebe in ihrer Ganzheit. Der Band vermittelt ein facettenreiches Bild des internen philosophischen Diskurses und des philosophisch-theologischen Dialogs in Chur.
 
Band 5
Andreas Alkofer (Hrsg.): Suche Glück! – Aber jage ihm nach? Philosophische und theologische Spuren eines grundlegenden Handlungsmotivs. Mit Beiträgen von Andreas-Pazifikus Alkofer, Matthias Loretan, Simon Peng-Keller, Annemarie Pieper, Hans Schwegler, Knut Wenzel. Fribourg: Academic Press, 2004.
204 S. / CHF 38.00 Fr / Euro 25.50 / ISBN 3-7278-1502-7

Dass das Glück noch heute eine reale und herzhaft-schwierige Möglichkeit ist, zeigt der Abschiedsbrief eines Todkranken. Carlos Alberto Calderón schreibt: „Ich fühle eine grosse, frohe Intensität angesichts des Todes. Leidenschaftlich lebte ich die Liebe für die Menschheit und für das Projekt Jesu . . . Ich sterbe völlig glücklich . . . Ich habe Fehler gemacht, ich machte Menschen leiden . . . Ich hoffe auf ihre Vergebung! Wie gut ist es, wie die Ärmsten und Marginalisiertesten zu sterben . . . Ohne die Möglichkeit ins Spital zu kommen . . . Wie gut, wenn niemand mehr so sterben muss.“
Der Preis dafür, in einer Welt des Unglücks derart glücklich zu sein, ist hoch. Es kann einen das Leben kosten. Nur wer im Vertrauen auf die todüberwindende und lebenserneuernde Gegenwart Gottes sich leidenschaftlich auf die Verheissung eines umfassenden Glücks eingelassen hat, wird bereit sein, so weit zu gehen.
Die Beiträge dieses Bandes suchen mitten in der Verwobenheit von Glücks- und Unglückserfahrungen Spuren auszulegen und Breschen zu schlagen für einen differenzierten Umgang mit der Leitvokabel „Glück“.
Es melden sich zu Wort: die Philosophin Annemarie Pieper (Basel), der Alttestamentler Hans Schwegler (Glattbrugg), der Theologe und Medienexperte Matthias Loretan (Langenthal / Freiburg i. Ü.), der Dogmatiker Knut Wenzel (Regensburg), der Fundamentaltheologe und Fachmann für spirituelle Theologie Simon Peng-Keller (Zürich / Freiburg i. Ü.) und der theologische Ethiker Andreas-Pazifikus Alkofer (Chur).
 
Band 4
Aladár Gajáry (Hrsg.): Die Zeichen der Zeit erkennen. Theologische Signaturen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Mit Beiträgen von Eugen Biser, Aladár Gajáry, Peter Henrici, Kurt Koch. Fribourg: Academic Press, 2004.
106 S. / CHF 24.00 / ISBN 3-7278-1480-2.

Zu Beginn des dritten Jahrtausends steht der gläubige Mensch vor vielfältigen Herausforderungen. Damit er sich diesen stellen kann, wollte die Theologische Hochschule Chur einen Beitrag leisten: Zur Jahrtausendwende veranstaltete sie eine öffentliche Vortragsreihe, in der es darum ging, die Zeichen der Zeit zu erkennen, um dadurch das rechte Handeln zu ermöglichen. Da die dort gewonnenen Erkenntnisse nichts an Aktualität eingebüsst haben, werden die Vorträge jetzt veröffentlicht. Weihbischof Peter Henrici behandelt das Verhältnis von Glaube und Vernunft anhand der päpstlichen Enzyklika Fides et ratio (1998). Eugen Biser fragt nach einer massgeblichen Orientierung im Spannungsfeld der Gegenwart und entwirft eine Begriffsbestimmung des Christentums. Wegweisungen in die Zukunft für die Kirche an der Schwelle zum dritten Jahrtausend formuliert der Basler Bischof Kurt Koch, und Aladár Gajáry geht anhand der Erklärung Nostra aetate des Zweiten Vatikanischen Konzils dem Problem der Vielfalt der Religionen nach, die eine Herausforderung an die Vernunft darstellt.
 
Band 3
Eva-Maria Faber (Hrsg.): Zur Ökumene verpflichtet. Mit Beiträgen von Eva-Maria Faber, Walter Kirchschläger, Helga Kohler-Spiegel, Ruedi Reich, Christoph Stückelberger. Fribourg: Academic Press, 2004.
154 S. / CHF 29.00 / ISBN 3-7278-1458-6

„Ökumenische Eiszeit“, „Stillstand“ oder gar: „Rückschritt“ im Prozess der Annäherung zwischen den Kirchen, Enttäuschung, Resignation? Gegen all diese Unkenrufe weist der vorliegende Band der Schriftenreihe der Theologischen Hochschule Chur in das Engagement für die Ökumene ein. Dabei liegt der Akzent auf dem Anspruch, den die Verpflichtung zur Ökumene an die Bereitschaft zu Umkehr, Perspektivenwechsel und Erneuerung stellt.
Walter Kirchschläger erarbeitet an neutestamentlichen Texten die Herausforderung zu einer Einheit, die Verschiedenheit ebenso wie beziehungsvolle Lebensverknüpfungen voraussetzt. Die spezifisch reformierte Perspektive von Einheit in Vielfalt legt Ruedi Reich als Zueinander von Konzentration und Offenheit aus. Eva-Maria Faber identifiziert den Weg zur Einheit als einen mitunter mühevollen Weg der Umkehr. Praktische Erfahrungen bringen Christoph Stückelberger aus der ökumenischen Zusammenarbeit zwischen den Entwicklungsorganisationen Brot für alle und Fastenopfer und Helga Kohler-Spiegel im Blick auf ökumenisches Lernen im Religionsunterricht ein. Der Band schliesst mit einer Orientierung zum Stand und zu weiteren Perspektiven in der Frage nach der Eucharistiegemeinschaft.
 
Bd. 1: Durst, Michael (Hrsg.): Studien zur Geschichte des Bistums Chur. (2002)
Bd. 2: Faber, Eva-Maria (Hrsg.): Warum? Der Glaube vor dem Leiden (2003)
Bd. 3: Faber, Eva-Maria (Hrsg.): Zur Ökumene verpflichtet (2004)
Bd. 4: Gajáry, Aladár (Hrsg.): Die Zeichen der Zeit erkennen (2004)
Bd. 5: Alkofer, Andreas (Hrsg.): Suche Glück! - Aber jage ihm nach? (2004)
Bd. 6: Reinhardt, Heinrich (Hrsg.): Philosophisches zu Wahrheit, Freiheit, Liebe. (2006)
Bd. 7: Peter Henrici (Hrsg.): Hans-Urs von Balthasar – ein grosser Churer Diözesan. (2006)
Bd. 8: Peter Henrici: Hegel für Theologen. (2009)
Bd. 9: Eva-Maria Faber (Hrsg.): Lebenswelt und Theologie. (2012)

09.02.2013


Theologische Hochschule Chur, Alte Schanfiggerstr. 7, CH-7000 Chur
Telefon: +41 (0)81 254 99 99, Fax: +41 (0)81 254 99 98
E-Mail: sekretariatthchur.ch
Impressum

Bücher2