Pastoralinstitut Priesterseminar

Theologische Hochschule Chur

Die Theologische Hochschule Chur und das Priesterseminar St. Luzi suchen per 01.08.2017 oder nach Vereinbarung eine/n

Bibliothekar/in (80-100%)

Die Bibliothek der Theologischen Hochschule und des Priesterseminars St. Luzi umfasst etwa 70‘000 Bücher (insbesondere aus den Fachgebieten Theologie und Philosophie, aber auch Allgemeines) und mehrere tausend Zeitschriftenbände. Der Bestand ist online recherchierbar, die Bibliothek der THC ist Mitglied des Bibliotheksverbunds Graubünden.

Aufgabengebiet
Als Bibliothekar/in sind Sie verantwortlich für die Organisation und Weiterentwicklung der Bibliothek. Dazu gehören Erwerbungen im Rahmen der Budgetvorgaben, Katalogisierung mit dem System Aleph, sämtliche übrigen bibliothekarischen Aufgaben sowie die Beratung und Unterstützung der internen und externen Nutzer.
Zusätzlich sind Sie für das Archiv unseres Hauses zuständig und erfüllen je nach Ausbildung und Fachkenntnissen weitere Aufgaben. Zur Betreuung der Homepage sind ausserdem Kenntnisse im Bereich Webdesign wünschenswert.

Anforderungen
Wir erwarten eine abgeschlossene I&D-Ausbildung (BBS-Diplom oder I&D-Spezialist FH) sowie nach Möglichkeit Erfahrung in einer wissenschaftlichen Bibliothek der Fachrichtung Theologie. Die Katalogisierung mit dem System Aleph und die Katalogisierungsregeln (RDA) sind Ihnen vertraut. Sie arbeiten gerne selbständig und kundenorientiert.

Auskünfte
Alle Informationen zur Bibliothek entnehmen Sie bitte der Webseite www.thchur.ch/bibliothek. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne auch der Rektor der Theologischen Hochschule Chur, Prof. Dr. Christian Cebulj, Tel.: 081/254 99 97, e-mail: rektorat@thchur.ch.
Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis zum 30.06.2017 an: Bischöfliche Verwaltung, Hof 15, 7000 Chur / e-mail: verwaltung@bistum-chur.ch.

Prof. em. Dr. theol. Hubert Dobiosch ist am Samstag, 27. Mai 2017, im Alter von 83 Jahren verstorben. Professor Dobiosch wurde am 14. Juni 1933 in Gorki (Oberschlesien) geboren. Zum Priester geweiht wurde er am 23. Juni 1957. Von 1991 bis 2001 war er Professor für Moraltheologie an der Theologischen Hochschule in Chur und von 1995 bis 2000 zudem als Prorektor tätig. Von 1981 bis 2009 wirkte er als Pfarrer in Weisingen (St. Xystus) und Holzheim (St. Martin). Im Jahr 1986 wurde er als Priester in das Bistum Augsburg inkardiniert.

Das Requiem und die Beerdigung finden in seiner Heimat in Gorki am Freitag, 9. Juni 2017 statt. In der Pfarreiengemeinschaft Aschberg wird das Requiem bereits am Dienstag, 6. Juni 2017, um 18.30 Uhr in der Kirche St. Martin in Holzheim gefeiert.

Im Hochschulgottesdienst der Theologischen Hochschule Chur von Donnerstag, 01. Juni 2017, um 11.20 Uhr, wird seiner ehrenvoll gedacht.

Ein weiterer Gedenkgottesdienst findet in der Krypta der Seminarkirche St. Luzi, Chur, am Mittwoch, 07. Juni 2017 um 20.00 Uhr statt.

Mehr Ranft! So lautete auch das Motto der diesjährigen Exkursion der Theologischen Hochschule Chur nach Sachseln und ins Flüeli. Nach dreistündiger Zugfahrt feierte unsere bunt gemischte Reisegruppe Gottesdienst mit Bruder-Klausen-Kaplan P. Josef Rosenast in der Grabkapelle. Nach der Mittagspause führte P. Josef durch Geburts- und Wohnhaus. Weiterer Höhepunkt war eine kurze Andacht in der Oberen Ranftkapelle, bei der Prof. em. Albert Gasser, Honorarprofessor der THC, die Bedeutung von Bruder Klaus als Wegbereiter der Ökumene hervorhob. Ein rundum gelungener Ausflug, den wir lange in Erinnerung behalten werden.
Der Impuls von Prof. Albert Gasser geht zurück auf den Artikel „Nikolaus von Flüe – Wegbereiter zur Ökumene“ in: Schweizerische Kirchenzeitung 181 (38/2913) 576-579.skz_2013_38 (2)



auf den Spuren der Reformation im Veltlin und Chiavenna.

Zusammen mit der Evangelisch-Reformierten Landeskirche Graubünden gestaltet die Theologische Hochschule Chur eine Vortragsreihe „500 Jahre – drei Themen“ zum Reformationsjubiläum. In diesem Zusammenhang findet auch eine Reise ins Veltlin und in die Val Chiavenna statt.

Das Veltlin und die beiden Grafschaften Bormia (Worms) und Chiavenna (Cleven) waren von 1512 bis 1797 Untertanenlande der Drei Bünde. Als Folge davon, dass seit den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts an verschiedenen Orten Italiens (z.B. Florenz, Padua, Venedig, Neapel etc.) Vertreter von reformatorischen Ideen verfolgt wurden, kamen immer mehr Glaubensflüchtlinge in das Veltlin und nach Chiavenna. Bedeutende Gelehrte wie Negri, Vergerio, Zanchi oder Lentolo führten in mehreren Gemeinden der Südtäler Bündens die Reformation ein. Später, in den Bündner Wirren, haben viele Reformierte das Veltlin verlassen müssen. Die Reise folgt den Spuren des reformierten Glaubens im Veltlin und in der Val Chiavenna.

Anmeldung bis 15. Juli 2017

Flyer mit weiteren Informationen

Gerne informieren wir Sie über eine neue Publikation der Theologischen Hochschule Chur:

Birgit Jeggle-Merz / Michael Durst (Hg.): Familie im Brennpunkt
(Theologische Berichte Bd. 37), Fribourg: Paulusverlag 2017,
352 Seiten, CHF 49.80, ISBN 978-3-7228-0890-1

Das Thema Familie gehört spätestens seit den Bischofssynoden 2014 und 2015 zu den Themen, die in der Kirche recht kontrovers diskutiert werden. Von den einen wird eine Öffnung der kirchlichen Positionen hin zur gesellschaftlichen Realität erhofft, von den anderen ein Festhalten an den tradierten Formen. Im neuen Band der Reihe „Theologische Berichte“ geben Fachvertreterinnen und Fachvertreter aus verschiedenen theologischen Disziplinen, alle beheimatet an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern und der Theologischen Hochschule Chur, einen Einblick in ihre Forschungsfelder rund um das Thema Familie und wollen so einen Beitrag zur Debatte leisten.

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Jedes Jahr befassen sich viele Jugendliche im Zusammenhang ihres Schulabschlusses intensiv mit einem Thema aus dem Bereich der Theologie: Sie schreiben ihre Maturitätsarbeit im Fach Religion und Ethik oder mit religiöser/philosophischer/ethischer Thematik in einem anderen Fach.

Um dieses Interesse zu würdigen und anzuspornen, schreibt die Theologische Hochschule Chur einen Preis für die besten Maturitätsarbeiten in diesem Themenbereich aus. (Informationen Churer Maturapreis im pdf-Format)

Maturapreis Reformationsjubiläum

Ausserdem schreiben die Evangelisch-Reformierte Landeskirche Graubünden und die Theologische Hochschule Chur zusammen auf 2018 einen Preis zum Reformationsjubiläum aus. Bewerben können sich Schüler und Schülerinnen aus dem Kanton Graubünden, die 2016, 2017 oder 2018 eine Maturaarbeit verfasst haben, welche sich mit dem Themenbereich Reformation oder dem Themenbereich Ökumene zwischen der reformierten und der römisch-katholischen Kirche auseinander­setzt (Informationen Maturapreis Reformationsjubiläum im pdf-Format).

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Gemeinsam zur Mitte

Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag am 1. April 2017 in Zug

Unter dem Motto „Gemeinsam zur Mitte“ veranstaltet die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), die Römisch-Katholische Zentalkonferenz (RKZ) und die örtliche katholische und reformierte Kirche in Zug einen Nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag in Zug. Von der Theologischen Hochschule Chur ist Prof. Dr. Eva-Maria Faber am Tagesprogramm beteiligt. Beim Podiumsgespräch „Wie (be-)finden wir uns gemeinsame auf dem Weg zur Mitte?“  diskutiert sie mit Gottfried Locher, Präsident des SEK, Charles Morerod, Präsident der SBK und Hansruedi Vetsch, Präsident Stiftung Bruderklausen-Kapelle Frauenfeld. Die Moderation hat Brigitta Rotach, Haus der Religionen Bern.

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Das Schreibzentrum des Campus Chur bietet Studierenden der HTW Chur, der PH Graubünden und der Theologischen Hochschule Chur Unterstützung beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und bei anderen Herausforderungen des Studienalltags. An der Schreibnacht am 16.03. ist unser Bibliothekar Bruno Wegmann beteiligt. Die Workshops I und III werden von Prof. Eva-Maria Faber gestaltet. Es ergeht eine herzliche Einladung an alle Studierenden, dieses interessante Angebot zu nutzen.

Flyer_Schreibzentrum Campus Chur

Ausschreibung

An der Theologischen Hochschule Chur (Schweiz) ist der

Lehrstuhl für Philosophie und Philosophiegeschichte

auf den nächstmöglichen Termin neu zu besetzen. Das Fach ist in Lehre und Forschung angemessen zu vertreten. Die Theologische Hochschule Chur hat den Rang einer Katholisch-Theologischen Fakultät und ist von der Schweizerischen Universitäts­konferenz als private universitäre Institution akkreditiert. Ihre Ausweise sind staatlich anerkannt. Ihr Leitbild legt bei Wahrung der akademischen Qualität besonderen Wert auf die pastorale Ausrichtung der Ausbildung.

Vom künftigen Lehrstuhlinhaber wird die Bereitschaft erwartet, für fachbezogene Mitarbeit am Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule Chur sowie im Bistum Chur zur Verfügung zu stehen.

Anstellungsvoraussetzungen sind Promotion und Habilitation (oder Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen) sowie pädagogische Eignung. Die Stelle ist nach Möglichkeit mit einem Priester zu besetzen. mehr …

Prominenter Kritiker von Fidel Castro:

Kubanischer Kardinal zu Gast an der Theologischen Hochschule Chur

Hohen Besuch konnte Rektor Prof. Christian Cebulj vergangene Woche an der Theologischen Hochschule Chur begrüssen. Kardinal Jaime Ortega y Alamino (80), der im Frühjahr emeritierte Kardinal von Havanna/Kuba kam zusammen mit Pater Josvany Carvajal Sureda, dem Rektor des „Instituto de Estudios Eclesiásticos“ am „Centro Cultural P. Felix Varela“, Havanna und seiner Übersetzerin Dr. Helene Büchel aus Balzers (Liechtenstein) für zwei Tage zu Besuch an die THC. Der enge Vertraute von Papst Franziskus war auf der Rückreise von einem Symposion in Deutschland und machte vor der Weiterreise nach Spanien in Chur Station.

Da Ortega nach der politischen und kulturellen Öffnung Kubas demnächst die Gründung einer Theologischen Ausbildungsstätte in Havanna plant, diente der Besuch dem Erfahrungsaustausch und der Information über die Strukturen der THC. Kardinal Ortega feierte zunächst mit den Studierenden und Dozierenden der THC einen Internationalen Hochschulgottesdienst, dessen Texte Gesänge und Gebete in mehreren Sprachen gehalten waren. Beim Professoren-Kollegium der THC informierten sich Ortega und sein Begleiter P. Josvany über die Strukturen des Theologiestudiums und die Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen. Da es in Havanna zwar bereits eine Katholische Hochschule für Human- und Sozialwissenschaften gibt, Theologie bisher aber nur im Priesterseminar gelehrt wird, erkundigten sich die kubanischen Gäste vor allem auch über die Berufschancen für Laientheologinnen und –theologen, an deren qualifizierter Ausbildung in Kuba grosses Interesse besteht.

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