Pastoralinstitut Priesterseminar

Theologische Hochschule Chur

Dr. Albert Fischer, Archivar des Bistums Chur und Dozent für Kirchengeschichte an der Theologischen Hochschule Chur, konnte kürzlich eine neue Publikation präsentieren:

Das Bistum Chur
Band 1: Seine Geschichte von den Anfängen bis 1816
448 Seiten, mit 252 Abbildungen
Universitätsverlag Konstanz-München 2017
Preis: 49.– Euro
ISBN 978-3-86764-807-3

Albert Fischer zeigt im vorliegenden Band 1 seiner zweibändigen Bistumsgeschichte die wechselvollen Zeiten des vermutlich Ende 4./Anfang 5. Jh. von Mailand aus gegründeten Kirchensprengels Chur auf, welcher ab 843 bis zu Beginn des 19. Jh. zur Kirchenprovinz Mainz gehörte. Reich bebildert bietet das Buch einer historisch interessierten Leserschaft profunde und detaillierte Informationen, übersichtlich dargestellt. Wir gratulieren unserem Kollegen Dr. Albert Fischer zu seiner kenntnisreich verfassten und gut lesbar geschriebenen Bistumsgeschichte. Die Publikation des 2. Bandes «Seine Geschichte von 1816/19 bis zur Gegenwart» ist für 2019 geplant.

Flyer_Fischer_Das_Bistum-Chur

Die Theologische Hochschule Chur und die Pädagogische Hochschule Graubünden suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlicher Mitarbeiter (50 %)

am Forschungsprojekt: Religion und Mehrsprachigkeit –
Eine empirische Untersuchung zu religiösen Lernprozessen im mehrsprachigen Sachfachunterricht.

Anforderungen

  • Masterabschluss in Theologie
  • Unterrichtserfahrung in den Fächern Religion bzw. Religionskunde und Ethik
  • Kenntnis einer zweiten Kantonssprache neben Deutsch erwünscht
  • Erfahrung mit empirischen Forschungsmethoden

Aufgaben

  • Mitarbeit am Forschungsprojekt „Religion und Mehrsprachigkeit“
  • Möglichkeit zum Erwerb des Doktorats (Dr. theol.)
  • Pensum 50%, Möglichkeit zur Mitarbeit in Lehre und Weiterbildung der PHGR

Angebot

  • Laufzeit 3 Jahre
  • Optimales Betreuungsverhältnis
  • Anstellung nach Vereinbarung
  • Entlohnung nach SNF-Tarif

Kontakt

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis spätestens 30.11.2017 an: Prof. Dr. Christian Cebulj, Lehrstuhl für Religionspädagogik, Theologische Hochschule Chur, Alte Schanfiggerstr. 7, 7000 Chur, christian.cebulj@thchur.ch

Vgl. Stellenausschreibung:

religion-und-mehrsprachigkeit-wma-6

Gerne informieren wir Sie über eine neue Publikation:

Eva-Maria Faber/Daniel Kosch (Hg.):
Dem Bettag eine Zukunft bereiten
Geschichte, Aktualität und Potenzial eines Feiertags
ca. 260 S., erscheint im September 2017 in der Edition NZN bei TVZ
ISBN 978-3-290-20139-5, ca. CHF 24,80 / € 21,90.

Dass eine sozialdemokratische Regierungsrätin, ein jüdischer Theologe, ein katholischer Historiker, eine christkatholische Seelsorgerin, ein Ständerat aus Graubünden, eine muslimische Religionswissenschaftlerin und rund zwanzig weitere Autorinnen und Autoren zu einem gemeinsamen Thema ein Buch schreiben, kommt nicht alle Tage vor. Diese interessante Mischung macht ausgerechnet der Eidgenössische Dank-, Buss- und Bettag möglich, obwohl er für viele eher das Image eines langweiligen Auslaufmodells als den Ruf eines spannenden Zukunftsmodells hat.

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Mehr Ranft! So lautete auch das Motto der diesjährigen Exkursion der Theologischen Hochschule Chur nach Sachseln und ins Flüeli. Nach dreistündiger Zugfahrt feierte unsere bunt gemischte Reisegruppe Gottesdienst mit Bruder-Klausen-Kaplan P. Josef Rosenast in der Grabkapelle. Nach der Mittagspause führte P. Josef durch Geburts- und Wohnhaus. Weiterer Höhepunkt war eine kurze Andacht in der Oberen Ranftkapelle, bei der Prof. em. Albert Gasser, Honorarprofessor der THC, die Bedeutung von Bruder Klaus als Wegbereiter der Ökumene hervorhob. Ein rundum gelungener Ausflug, den wir lange in Erinnerung behalten werden.
Der Impuls von Prof. Albert Gasser geht zurück auf den Artikel „Nikolaus von Flüe – Wegbereiter zur Ökumene“ in: Schweizerische Kirchenzeitung 181 (38/2913) 576-579.skz_2013_38 (2)

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auf den Spuren der Reformation im Veltlin und Chiavenna.

Zusammen mit der Evangelisch-Reformierten Landeskirche Graubünden gestaltet die Theologische Hochschule Chur eine Vortragsreihe „500 Jahre – drei Themen“ zum Reformationsjubiläum. In diesem Zusammenhang findet auch eine Reise ins Veltlin und in die Val Chiavenna statt.

Das Veltlin und die beiden Grafschaften Bormia (Worms) und Chiavenna (Cleven) waren von 1512 bis 1797 Untertanenlande der Drei Bünde. Als Folge davon, dass seit den 20er Jahren des 16. Jahrhunderts an verschiedenen Orten Italiens (z.B. Florenz, Padua, Venedig, Neapel etc.) Vertreter von reformatorischen Ideen verfolgt wurden, kamen immer mehr Glaubensflüchtlinge in das Veltlin und nach Chiavenna. Bedeutende Gelehrte wie Negri, Vergerio, Zanchi oder Lentolo führten in mehreren Gemeinden der Südtäler Bündens die Reformation ein. Später, in den Bündner Wirren, haben viele Reformierte das Veltlin verlassen müssen. Die Reise folgt den Spuren des reformierten Glaubens im Veltlin und in der Val Chiavenna.

Anmeldung bis 15. Juli 2017

Flyer mit weiteren Informationen

Gerne informieren wir Sie über eine neue Publikation der Theologischen Hochschule Chur:

Birgit Jeggle-Merz / Michael Durst (Hg.): Familie im Brennpunkt
(Theologische Berichte Bd. 37), Fribourg: Paulusverlag 2017,
352 Seiten, CHF 49.80, ISBN 978-3-7228-0890-1

Das Thema Familie gehört spätestens seit den Bischofssynoden 2014 und 2015 zu den Themen, die in der Kirche recht kontrovers diskutiert werden. Von den einen wird eine Öffnung der kirchlichen Positionen hin zur gesellschaftlichen Realität erhofft, von den anderen ein Festhalten an den tradierten Formen. Im neuen Band der Reihe „Theologische Berichte“ geben Fachvertreterinnen und Fachvertreter aus verschiedenen theologischen Disziplinen, alle beheimatet an der Theologischen Fakultät der Universität Luzern und der Theologischen Hochschule Chur, einen Einblick in ihre Forschungsfelder rund um das Thema Familie und wollen so einen Beitrag zur Debatte leisten.

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Gemeinsam zur Mitte

Nationaler ökumenischer Gedenk- und Feiertag am 1. April 2017 in Zug

Unter dem Motto „Gemeinsam zur Mitte“ veranstaltet die Schweizer Bischofskonferenz (SBK), der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK), die Römisch-Katholische Zentalkonferenz (RKZ) und die örtliche katholische und reformierte Kirche in Zug einen Nationalen ökumenischen Gedenk- und Feiertag in Zug. Von der Theologischen Hochschule Chur ist Prof. Dr. Eva-Maria Faber am Tagesprogramm beteiligt. Beim Podiumsgespräch „Wie (be-)finden wir uns gemeinsame auf dem Weg zur Mitte?“  diskutiert sie mit Gottfried Locher, Präsident des SEK, Charles Morerod, Präsident der SBK und Hansruedi Vetsch, Präsident Stiftung Bruderklausen-Kapelle Frauenfeld. Die Moderation hat Brigitta Rotach, Haus der Religionen Bern.

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Das Schreibzentrum des Campus Chur bietet Studierenden der HTW Chur, der PH Graubünden und der Theologischen Hochschule Chur Unterstützung beim Schreiben wissenschaftlicher Arbeiten und bei anderen Herausforderungen des Studienalltags. An der Schreibnacht am 16.03. ist unser Bibliothekar Bruno Wegmann beteiligt. Die Workshops I und III werden von Prof. Eva-Maria Faber gestaltet. Es ergeht eine herzliche Einladung an alle Studierenden, dieses interessante Angebot zu nutzen.

Flyer_Schreibzentrum Campus Chur

Ausschreibung

An der Theologischen Hochschule Chur (Schweiz) ist der

Lehrstuhl für Philosophie und Philosophiegeschichte

auf den nächstmöglichen Termin neu zu besetzen. Das Fach ist in Lehre und Forschung angemessen zu vertreten. Die Theologische Hochschule Chur hat den Rang einer Katholisch-Theologischen Fakultät und ist von der Schweizerischen Universitäts­konferenz als private universitäre Institution akkreditiert. Ihre Ausweise sind staatlich anerkannt. Ihr Leitbild legt bei Wahrung der akademischen Qualität besonderen Wert auf die pastorale Ausrichtung der Ausbildung.

Vom künftigen Lehrstuhlinhaber wird die Bereitschaft erwartet, für fachbezogene Mitarbeit am Pastoralinstitut der Theologischen Hochschule Chur sowie im Bistum Chur zur Verfügung zu stehen.

Anstellungsvoraussetzungen sind Promotion und Habilitation (oder Nachweis gleichwertiger wissenschaftlicher Leistungen) sowie pädagogische Eignung. Die Stelle ist nach Möglichkeit mit einem Priester zu besetzen. mehr …

Prominenter Kritiker von Fidel Castro:

Kubanischer Kardinal zu Gast an der Theologischen Hochschule Chur

Hohen Besuch konnte Rektor Prof. Christian Cebulj vergangene Woche an der Theologischen Hochschule Chur begrüssen. Kardinal Jaime Ortega y Alamino (80), der im Frühjahr emeritierte Kardinal von Havanna/Kuba kam zusammen mit Pater Josvany Carvajal Sureda, dem Rektor des „Instituto de Estudios Eclesiásticos“ am „Centro Cultural P. Felix Varela“, Havanna und seiner Übersetzerin Dr. Helene Büchel aus Balzers (Liechtenstein) für zwei Tage zu Besuch an die THC. Der enge Vertraute von Papst Franziskus war auf der Rückreise von einem Symposion in Deutschland und machte vor der Weiterreise nach Spanien in Chur Station.

Da Ortega nach der politischen und kulturellen Öffnung Kubas demnächst die Gründung einer Theologischen Ausbildungsstätte in Havanna plant, diente der Besuch dem Erfahrungsaustausch und der Information über die Strukturen der THC. Kardinal Ortega feierte zunächst mit den Studierenden und Dozierenden der THC einen Internationalen Hochschulgottesdienst, dessen Texte Gesänge und Gebete in mehreren Sprachen gehalten waren. Beim Professoren-Kollegium der THC informierten sich Ortega und sein Begleiter P. Josvany über die Strukturen des Theologiestudiums und die Berufschancen der Absolventinnen und Absolventen. Da es in Havanna zwar bereits eine Katholische Hochschule für Human- und Sozialwissenschaften gibt, Theologie bisher aber nur im Priesterseminar gelehrt wird, erkundigten sich die kubanischen Gäste vor allem auch über die Berufschancen für Laientheologinnen und –theologen, an deren qualifizierter Ausbildung in Kuba grosses Interesse besteht.

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