Pastoralinstitut Priesterseminar

Theologische Hochschule Chur

28.11.2017, Theologische Hochschule Chur

Soteriologische und ekklesiologische Dimension der Feiern von Umkehr und Versöhnung

28.11.2017, 09.30 - 16.30 Uhr

Leitung: Prof. Dr. Birgit Jeggle-Merz / Prof. Dr. Eva-Maria Faber

„Beichten wie bisher geht nicht mehr“, so schreibt Silja Walter in ihrem Tagebuch. Ihre Reflexionen der eigenen Beichtpraxis können auch der theologischen Reflexion der Feiern von Umkehr und Versöhnung zu denken geben. Der Studientag will vor allem zwei miteinander verbundene Themen sondieren:

(1) Feiern von Umkehr und Versöhnung als Quellen christlichen Lebens

Umkehr und Versöhnung sind Grunddimensionen christlichen, wenn nicht sogar menschlichen Lebens. Umso mehr stellt sich die Frage, wie Feiern von Umkehr und Versöhnung aus dem alltäglichen Lebensvollzug entspringen und wieder in ihn hinein zurückwirken. Immerhin dürfte die fehlende Erfahrung solcher Lebensrelevanz einer der Gründe für die Krise des Sakraments der Versöhnung sein.

(2) Zur Sakramentalität

In der Geschichte der Kirche haben die Christen verschiedene Weisen entwickelt, die in der Taufe geschenkte einmalige und vollständige Vergebung der Sünden neu wirksam werden zu lassen. Das Busssakrament hat sich in der Westkirche als die dominierende Form der Umkehr und Versöhnung mit Gott und der Kirche herauskristallisiert. Doch: Worin besteht der soteriologische, ekklesiologische oder auch kirchenrechtliche Unterschied zwischen den sakramentalen und den nichtsakramentalen Formen der Umkehr und Versöhnung? Welches Verständnis von Sakramentalität wird hier vorausgesetzt?

Anmeldung an: eva-maria.faber@thchur oder birgit.jeggle@thchur.ch

Zur Information

Interdisziplinäre Forschungskolloquien werden durchgeführt, um einen fachübergreifenden Austausch aller Lizentianden und Doktoranden zu ermöglichen. Hier ist der Ort, wo Forschungsprojekte in einem reifen Stadium in einem grösseren Rahmen vorgestellt werden können. Zuständig für die Organisation ist die Kommission Forschungsförderung unter Leitung der Forschungsdekanin in Rücksprache mit den Moderatoren und Moderatorinnen von Lizentiats- und Doktoratsschriften. Pro Semester werden interdisziplinäre Forschungskolloquien und interdisziplinäre Studientage mindestens im Umfang von einem Tag angeboten.

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